Vor ein paar Tagen habe ich es bei Heise gelesen und habe mich für einen Moment geweigert, es zu glauben: bei meinem analogen Kabelanschluss wird WDR Fernsehen abgeschaltet!
Ich bin ein erklärter Freund des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Natürlich ist dort nicht alles perfekt – auf dumpfe Volksmusiksendungen und überteuerte Sportübertragungsrechte kann ich gut verzichten. Aber wenn es um Nachrichten, Reportagen, Dokumentationen geht, sind die öffentlich-rechtlichen Programme ohne Konkurrenz. Mehr…
Der Volksentscheid zum Nichtraucherschutz in Bayern ist ausgezählt und das Ergebnis ist eindeutig: 61% der Bayern sind der Meinung, dass die bestehende Regelung verschärft werden soll. Das ist nicht nur ein deutlicher Sieg der Vernunft, sondern gleichzeitig auch ein Denkzettel für die Landesregierung. Mehr…
Anlässlich des Vorstosses von "Censilia" Malmström bringt Spiegel Online einen Kommentar zum Thema Netzsperren. Die Essenz aus den bisher geführten Diskussionen wird in sieben Kernthesen zusammengegossen. Sie zeigen: Netzsperren sind eine schlechte Idee. Mehr…
Zum Flair einer großen Behörde gehört es, dass gelegentlich Spitzenpolitiker zu Besuch kommen. Vor ziemlich genau zwei Jahren kam Bundespräsident Horst Köhler mittags zum Essen vorbei.
Natürlich saß er nicht bei uns gemeinem Fußvolk in der Kantine - er aß zusammen mit dem Vorstand in dessen eigenem Speisezimmer. Aber auf dem Weg dort hin trat er flankiert von seinen Sicherheitsleuten ein paar Meter in den Saal hinein und hielt eine spontane Rede, in der er unsere Arbeit würdigte. Vielleicht drei Tischreihen entfernt saß ich in der Menge, schaute und hörte dem Präsidenten zu und dachte mir: Ein netter, sympathischer Mann – wie schön, dass er sich auch für uns ein paar Minuten Zeit nimmt. Mehr…
Die Zeit hat ein Interview mit Leuten von der Initiative "Insafe", die den heute stattfindenden "Safe Internet Day" organisiert. Genauer gesagt ist es ein "Tweeterview", das Gespräch wurde also via Twitter geführt. Das ganze ist entsetzlich zu lesen und es ist auch unklar, wer überhaupt namentlich interviewt wurde. Aber genug über die grauenhafte Form, betrachten wir die Inhalte.
Insafe präsentiert sich selbst folgendermaßen: "Insafe is a European network of Awareness Centres promoting safe, responsible use of the Internet and mobile devices to young people." Und wie das gehen soll, das wird in dem Interview mit unverblümter Offenheit gesagt: Mehr…