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Fahrradtour 2013 – Tag 1

Kottrupsee in Warendorf

Endlich wieder Radtour! Vor vier Jahren bin ich spontan auf mein Rad gestiegen. Ausgangspunkt war damals noch Nürnberg; gelandet bin ich letztlich in Schloss Holte.

Diesmal fahre ich in meiner neuen Heimat Herzebrock los und folge dem Emsradweg. Die Absicht bestand schon länger, aber der Termin ist erst seit ein paar Tagen klar. Damals erwartete ich noch schönes Wetter. Inzwischen sind die Aussichten eher durchwachsen. Tatsächlich beginnt es schon nach etwa einer Stunde, zunächst leicht zu tröpfeln. Schnell entwickelt sich das zu einem heftigen Regenguss. Er hält zwar nur eine Viertelstunde an, aber ich bin bis auf die Knochen durchweicht. Erst eine Stunde später sind meine Sachen einigermaßen getrocknet, aber mit Schlammspritzern gesprenkelt. Zum Glück bleibt dies heute der einzige Regen.

Nach 30km lege ich meine erste Rast ein. Am Ufer des Kottrupsees in Warendorf habe ich letztes Jahr schon einmal Pause gemacht, als ich mit dem Rad nach Münster gefahren bin.

Alte FabrikDanach führt der Weg durch westfälische Käffer, die ich vom Durchfahren kenne. Zwischen Telgte und Greven komme ich am Kanalübergang vorbei. Ab und zu halte ich an – für einen Schluck Wasser, ein Brötchen, einen Geocache.
Schließlich erreiche ich Emsdetten und will mir ein Zimmer suchen. Eine Gruppe Radfahrer mit der gleichen Absicht spricht mich an. Nun suchen wir zu viert. Doch alle Zimmer sind entweder schon vergeben oder extrem teuer.
Ich trenne mich von der Gruppe und fahre weiter in Richtung Rheine. In Elte bekomme ich ein schönes Zimmer im Hotel Eggert. Ich laufe noch ein bisschen durch den Ort und finde das Restaurant „Splenterkotten“. Auf der Karte wird „Der vegetarische Wahnsinn“ angeboten: ein Rösti mit Lauchzwiebeln, Champignons, Tomaten und Käse überbacken. Ich verputze die riesige Portion samt Salat und ziehe mich satt und zufrieden in mein Hotel zurück.

Abendessen

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