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Das DHL-Problem

Ich habe gerade den Text Das “DHL Express”-Problem gelesen und mir kommt das unglaublich bekannt vor, auch die Kommentare bestätigen unsere eigenen Erfahrungen: DHL transportiert Pakete in rasender Geschwindigkeit zur Zustellbasis – und dann kann man zuhause auf die Sendung warten, bis man schwarz wird.

Hier und hier hat meine Frau einmal typische DHL-Situationen beschrieben. Die Lösung schien die Packstation zu sein, denn da mutet man dem Zusteller ja nicht mehr den Weg nach Hause zu. Also hat meine Frau sich angemeldet. Zweimal hat sie das bisher ausprobiert.

  1. Paket trifft laut Tracking in der Zustellbasis ein und soll im Verlauf des Tages zugestellt werden. Abends steht im Tracking „wurde nicht in die Packstation ausgeliefert“. Am nächsten Tag das gleiche. Dann ist Wochenende; am Montag wird es dann in die Station gelegt.
  2. Diesmal gibt es keine Trackingnummer, da kein Paket sondern ein privat versendetes Päckchen. Dieses verschallt zunächst und trifft nach zwei Wochen wieder beim Absender ein. Aus den Beschriftungen geht hervor, dass das Päckchen nicht in der Packstation lag sondern in der Filiale. Benachrichtigt wurde natürlich nicht. Wenigstens gab’s nach Reklamation das Porto zurück.

Fragt man in der Postfiliale nach, wird man angeranzt. Das höchste der Gefühle ist, dass eine Visitenkarte mit der Telefonnummer einer Beschwerdestelle ausgehändigt wird, man selbst sei nicht zuständig.

Und das ist alles nur der Ärger bis jetzt in 2010. In den Jahren davor war es nicht besser.

Wir selbst verschicken inzwischen ausnahmslos per Hermes. Da ist auch das Päckchen schon versichert, hat eine Trackingnummer und wird schneller befördert als bei DHL. Bisher haben wir noch nie so einen Ärger gehabt wie bei DHL. Und ein paar Cent billiger ist es auch.

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