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Sicher wie in China

Die Zeit hat ein Interview mit Leuten von der Initiative "Insafe", die den heute stattfindenden "Safe Internet Day" organisiert. Genauer gesagt ist es ein "Tweeterview", das Gespräch wurde also via Twitter geführt. Das ganze ist entsetzlich zu lesen und es ist auch unklar, wer überhaupt namentlich interviewt wurde. Aber genug über die grauenhafte Form, betrachten wir die Inhalte.

Insafe präsentiert sich selbst folgendermaßen: "Insafe is a European network of Awareness Centres promoting safe, responsible use of the Internet and mobile devices to young people." Und wie das gehen soll, das wird in dem Interview mit unverblümter Offenheit gesagt:

  • providerseitige Filter und Sperrungen, die von Vater Staat überwacht werden sollen
  • dass das gut funktioniert, sähe man am Beispiel China
  • Deutschland sei technikfeindlich und die hiesige Diskussion über Zensur nicht nachvollziebar
  • Deep Packet Inspection ist DNS-Sperren vorzuziehen

Soso. Eine Zensur-Lobby, die sich totalitäre Verhältnisse wünscht. Der Hammer: Das ganze wird offenbar aus EU-Mitteln und GEZ-Gebühren finanziert.

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