Meine Frau hat diesen Test ja auch schon gemacht, und nun hat sie mich überzeugt, ich müsse jetzt auch. Aha, ich bin also eine klugscheißende Raupe. Irgendwie finde ich das wenig schmeichelhaft. Wenn meine Frau möchte, dass ich mit ihr in diesen Film (Alice im Wunderland; im Kino ab 04.03.2010) gehe, bin ich schon mal gespannt auf die dann dringend notwendige Überzeugungsarbeit
Zum Flair einer großen Behörde gehört es, dass gelegentlich Spitzenpolitiker zu Besuch kommen. Vor ziemlich genau zwei Jahren kam Bundespräsident Horst Köhler mittags zum Essen vorbei.
Natürlich saß er nicht bei uns gemeinem Fußvolk in der Kantine - er aß zusammen mit dem Vorstand in dessen eigenem Speisezimmer. Aber auf dem Weg dort hin trat er flankiert von seinen Sicherheitsleuten ein paar Meter in den Saal hinein und hielt eine spontane Rede, in der er unsere Arbeit würdigte. Vielleicht drei Tischreihen entfernt saß ich in der Menge, schaute und hörte dem Präsidenten zu und dachte mir: Ein netter, sympathischer Mann – wie schön, dass er sich auch für uns ein paar Minuten Zeit nimmt. Mehr…

Am Freitagabend gibt es bei uns Pizza, das ist schon seit einigen Jahren Tradition. Natürlich weder vom Bringdienst noch tiefgekühlt, sondern frisch selbst zubereitet.
Früher haben wir dafür einen Pizzastein aus Schamott im Backofen verwendet, aber seit einiger Zeit haben wir unseren eigenen Pizzaofen. Der heißt Alfredo
, sieht aus wie ein zu groß geratenes Waffeleisen und hat in seinem Inneren einen Schamottstein. Mit Ober- und Unterhitze erreicht er laut Hersteller über 400°C, auf jeden Fall deutlich mehr als der Backofen. Und das ist nach meiner Erfahrung wichtig für eine Pizza, die wie aus dem Steinofen beim Italiener schmecken soll.
Vor fast genau vier Jahren habe ich ja bereits ein Rezept für Pizzateig notiert. Dieses Rezept funktioniert auch im Pizzamaker, aber inzwischen haben wir ein neues, was wir noch lieber mögen: Mehr…
Die Zeit hat ein Interview mit Leuten von der Initiative "Insafe", die den heute stattfindenden "Safe Internet Day" organisiert. Genauer gesagt ist es ein "Tweeterview", das Gespräch wurde also via Twitter geführt. Das ganze ist entsetzlich zu lesen und es ist auch unklar, wer überhaupt namentlich interviewt wurde. Aber genug über die grauenhafte Form, betrachten wir die Inhalte.
Insafe präsentiert sich selbst folgendermaßen: "Insafe is a European network of Awareness Centres promoting safe, responsible use of the Internet and mobile devices to young people." Und wie das gehen soll, das wird in dem Interview mit unverblümter Offenheit gesagt: Mehr…
Bereits gestern habe ich über den Spiegel-Artikel geschrieben, in dem der Kurswechsel der Regierung in Sachen Internetzensur angekündigt wird. Nach nochmaligem Durchlesen stellt sich mir aber doch gleich noch eine Frage:
Man werde sich bis dahin “auf der Grundlage des Zugangserschwerungsgesetzes ausschließlich und intensiv für die Löschung derartiger Seiten einsetzen, Zugangssperren aber nicht vornehmen”, [..] Mehr…