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Die Fahrradtour: Tag 5 – 14.04.2009

Tja, ich bin in Kassel.

Heute ist wieder ein Werktag, also geht die Tour heute wieder mit einem Einkaufsbummel los. Ich kaufe frisches Mineralwasser und eine Banane, die ich in meine Satteltasche stecke, um das Schloss an der Taschen nicht extra lösen zu müssen. Sieht lustig aus. Und dann geht’s weiter an der Fulda entlang.

Der Weg läuft landschaftlich schön, ich muss heute nur selten an der Straße fahren und nur wenige Hügel überqueren. Bereits nach wenigen Kilometern steht eine Skulptur auf dem Feld. Ich komme darüber mit einem älteren Herrn mit Hund ins Gespräch. Etwas weiter sehe ich das imposante Kloster Haydau und komme in Beiseförth an einer Quelle vorbei, aus der Mineralwasser abgefüllt wird.

Und an dem Ort Röhrenfurth kommt dann tatsächlich meine erste richtige Fahrradpanne. Ich vermute zu wenig Luft auf dem Hinterreifen, halte an und messe. Da der Luftdruck tatsächlich geringer ist als er sein soll, setze ich die Pumpe an. Aber schon nach wenigen Sekunden ist es mit dem Schlauch dann ganz vorbei – wie sich später herausstellt, hat er direkt am Ventil ein Loch. Flicken ist nicht möglich, aber ich habe ja einen Ersatzschlauch dabei. Allerdings kostet mich die ganze Aktion viel Zeit.

Wieder fahrtüchtig komme ich an der niedlichen Kirche in Wagenfurth vorbei. Überhaupt verläuft die restliche Fahrt wieder recht angenehm durch schöne Landschaft. Irgendwann komme ich in Kassel an, setzte mich an die Karlsaue und hole den Laptop aus der Tasche. Damit beginne ich, nach Zimmern zu suchen.

Und wie in Fulda sieht es wieder schlecht aus. Anscheinend ist es in kleineren Orten viel einfacher, ein preiswertes Zimmer zu bekommen. Als es immer später wird, buche ich in meiner Verzweiflung ein Zimmer im Formule 1. Es liegt am Arsch der Welt zwischen einem Industriegebiet und einem sozialen Brennpunkt, aber immerhin verkehrsgünstig. Das heißt: Man hört die Autobahn sehr laut; ich werde zum Schlafen das Fenster schließen müssen.

Bis zum nächsten Supermarkt und zur Dönerbude ist es ein gutes Stück. Bis ich mit allem fertig bin, ist es zehn Uhr. Erst jetzt beginne ich mit dem Blog und den Recherchen für den nächsten Tag. Und der sollte besser werden.

Zum Schluss habe ich noch eine Bitte in eigener Sache: Ich weiß gar nicht so genau, wer hier täglich über meine Reise liest. Verwandte, Freunde und Arbeitskollegen wissen von dem Blog; vielleicht liest ja auch jemand mit, von dem ich es gar nicht vermute. Benutzt doch einfach mal die Kommentarfunktion und macht auf Euch aufmerksam!


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Alle Bilder der Tour gibts auch in der Gallery.

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